TRÄUBLESKUCHEN

9. November 2019Lisa

Zubereitung: 45 Minuten

Backzeit: 45 Minuten

Menge: 16 Stück

Während es sich bei mir in den letzten Wochen hauptsächlich um Portfoliooptimierung, Mikroökonomie und Firmenbewertung gedreht hat, blieb für’s Backen und Bloggen leider kaum Zeit. Ein Jahr für den Master ist schon etwas knackig. Als Student sollte man scheinbar nichts anderes zu tun haben, als zu studieren!? Das Schöne ist aber, dass ich die Möglichkeit erhalte, nochmal einen ganz neuen Einblick in die Thematik erhalte, im Vergleich zu meinem Bachelor. Da gehört etwas Stress dann einfach dazu. Da wird es wenigstens nicht langweilig. 😀Wenn ich dann doch mal kurz eine Ablenkung zum Lernen suche, probiere ich mich gerade sehr gerne im Brot & Brötchen backen. Es gibt einfach nichts besseres als etwas Selbstgemachtes, denn da weiß man einfach, was drin ist! Für ein hübsches Foto reicht die Zeit aber meistens doch nicht oder ich backe zu einer so unmöglichen Zeit, dass kein Licht mehr da ist.

Dieses Rezept von Omas Träubleskuchen ist deshalb auch schon etwas älter, aber wir wollten es endlich mit euch teilen. Zwar ist keine Saison mehr, aber wir denken, dass einige von euch zumindest ein paar Päckchen gefrorene Johannisbeeren zuhause haben. Wenn nicht, druckt euch das Rezept aus und legt es bis nächstes Jahr in die Schublade. Wir sind uns jedoch sicher, dass ihr dann auf jeden Fall etwas sehr Leckeres verpassen werdet. Denn es gibt wirklich nichts besseres, als Kuchen von Oma!?! Zumal es sich hier auch noch um die Sorte eigenes Rezept nach Gefühl von meiner Oma handelt. Um ihr Geheimrezept aufzuschreiben, durfte ich ihr also beim Backen zuschauen und die Pi-mal-Daumen Mengen abmessen, damit wir dieses mit euch teilen und ihr den Kuchen auch mal backen könnt! Also vielen Dank Oma! ♥ Probiert das Rezept unbedingt mal aus.

Gutes Gelingen! ♥

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TRÄUBLESKUCHEN

  • Zubereitung: 45 Minuten
  • Backzeit: 45 Minuten
  • Gesamt: 1 Stunde 30 Minuten
  • Menge: 16 Stück

Zutaten

Mürbteigboden

  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 100 g Zucker
  • 125 g Margarine
  • 1 Ei

Guss

  • 5 Eier
  • 100 g Haselnüsse, grob gehackt
  • 125 g Zucker
  • 2 EL Semmelbrösel
  • 750 g Johannisbeeren, frisch oder TK
  • 25 g Haselnüsse, grob gehackt

Zubereitung

  • 1)

    Für den Mürbteig die Zutaten in eine Schüssel geben und grob mit den Händen verkneten. Dann die Masse auf die Arbeitsfläche geben und weiter zu einem glatten Teig kneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mind. 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

  • 2)

    In der Zwischenzeit für den Guss die Eier trennen, das Eigelb kurz beiseite stellen und das Eiweiß zu Schnee schlagen. Den Zucker dabei nach und nach hinzu geben. Anschließend 100g Haselnüsse unterrühren und zum Schluss die Eigelb vorsichtig unterschlagen.

  • 3)

    Als nächstes eine Springform mit 28 cm Durchmesser einfetten. Den Mürbteig auswellen und am Boden und Rand der Form andrücken. Überschüssigen Teig abtrennen. Mit einer Gabel ein paar mal den Boden löchern und dann die Semmelbrösel darauf verteilen. Als nächstes die Johannisbeeren gleichmäßig in die Form geben und mit den restlichen Haselnüssen bestreuen. Zum Schluss den Eierguss gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen.

  • 4)

    Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 175°C Umluft auf 2. Schiene von unten für ca. 45 Minuten backen, bis der Guss goldbraun ist. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und am besten frisch mit einem Klecks Sahne genießen.

Tipp

Solltet ihr keine frischen Johannisbeeren dahaben, könnt ihr den Kuchen auch problemlos mit gefrorenen Johannisbeeren backen. Diese allerdings mind. eine Stunde vorher etwas antauen und abtropfen lassen, damit sie sich später besser auf dem Kuchen verteilen lassen.
Wenn ihr wollt, könnt ihr die Haselnüsse auch in einer Pfanne etwas anrösten. Das schmeckt noch ein ganz klein wenig besser. Es fehlt allerdings auch nicht, wenn ihr keine Lust habt, auch noch eine Pfanne abzuspülen. 😉

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